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Neulich im Mehringhof: Rechtspopulismus und die Linke mit Vorspiel. und Nachleese bei dissi.+ diffuses subjekt
Gazaflotilla als "bauchjuedische" Veranstaltung feat by MONITOR

Ronald M. Schernikau im RBB

February 11, 2015
Mit 6 Jahren aus der DDR von Mutti in die BRD nach Hannover  verbracht, mit 26 Jahren die Rückkehr nach Leipzig als Literaturstudent in den ausklingenden Realsozialismus, mit 31 Jahren an AIDS gestorben. Claudia Müller hat eine Doku über Ronald M. Schernikau abgeliefert. Freunde und WeggefährtInnen kommen zu Wort. Wer in den 80ern und den frühen wendeneunziger Jahren im Berliner Kulturuntergrund unterwegs war,konnte den überzeugten Kommunisten treffen. Den Pressekonsumenten wurde der schwule Literat in Zeitungen und öffentlich-rechtlichen TV-Beiträgen bekannt gemacht. Es bleiben seine Literatur und seine Einlassungen auf  diversen Veranstaltungen.

Drei interessante  Phrasen von damals für heute:

  • Können Kommunisten einen Sozialismus aufbauen,vor dem die Leute nicht weglaufen?
  • Die Dummheit der Kommunisten ist kein Argument gegen den Kommunismus!
  • Wie kommt die Scheisse in die Köpfe der Leute?

Alles was ich weiss,ich habe einen DDR-Ausweis

https://i1.wp.com/www.missetaeter.info/wp-content/uploads/2010/10/21-Schernikaus-DDRAusweis_605.jpg

Die Doku: Verliebt in die DDR
Mi 11.02.15 00:15 | 44:09 min | verfügbar bis 18.02.15

Apropos Berlin: Westberlin geht auch den Bach hinunter

je suis nico

January 23, 2015
jesuisnico+dude

nun hat sich nico sarkozy doch wieder in das spiel der französchen öffentlichkeit gebracht. anlass war der trauermarsch für die opfer des charlie hebdo attentats in paris. dort ging es ja um vieles: die pressefreiheit, die dokumentierte gegnerschaft der pariser strasse gegen das mordgesindel, für nationalen zusammenhalt, etc..

in den vip-block dieser manifestation der regierungschefs hat sich nico als abgehalfterter ex-präsi hineingemogelt wie fler an das rapmikrofon. was der royal-bunker für fler war, das ist twitter nun für sarkozy, mein lieblingsfoto aus den tweets habe ich hier mit abgelegt. sarko war also auch mit dem dude beim bowling. soso…..

Charlie et la republique

January 11, 2015

Es ist schon ein krasser postmoderner Ritt von Charlie Brown und Charlie Hebdo hin zu zwei djihadistischen Mordmassakern in einer Zeitungsredaktion und einem jüdischen Supermarkt. So eine Räuberpistole können sich nur Illuminaten oder islamistische Mordbrenner ausdenken. Auf das unten stehende Foto bin ich auf einer britischen Zeitungsseite gekommen. Immerhin werden die konkreten Anschlagsopfergruppen im Foto einbezogen (upps, 3 Flics). In den Strassen von  Paris scheint sich ja heute doch eher der französische Staat als Opfer zu empfinden. Nun ja, der iss ja ooch ein Subjekt.

je suis juif,je suis charlie,paris 2015

je sui juif,je suis charlie

Nun haben die Mordbuben des radikalen Islamismus wieder in Europa zugeschlagen – London und Madrid sind noch in schmerzlicher Erinnerung. Karikuratisten und Kunden eines jüdischen Geschäfts wurden letzte Woche exemplarisch von drei Djihadisten in Paris hingerichtet und drei Sicherheitskräfte mussten auch dran glauben. Deren Agenda wird aktuell in Syrien und Irak mit hoher Publizität vom IS durchgeschlachtet. Kurden,Christen und Schiiten haben dort dafür schon mit hohem Blutzoll bezahlen müssen.

Ich bin beeindruckt von der grossen Anzahl der Demonstranten in Paris, die sich hinter die Angehörigen der Mordopfer und die Republik stellen. In eine gesellschaftliche Spaltung a la Marie LePen mag sich dort keiner einreihen wollen. Wie sich Holland oder Merkel dort staatspolitisch an der Demospitze präsentieren,scheint Ausdruck des zeitgenössischen europäischen Gedankens zu sein. Es treten Netanjahu und Abbas in einer EU-Demo auf, Netanjahu muss sich hinter die vom grassierenden Antisemitismus gebeutelten Juden Frankreichs stellen; Abbas muss seinen Schulterschluss mit Hamas noch besser an die EU-Elite verkaufen. Daneben laufen ja monarchistische  Magnifizenzen auf, denen der republikanische Gedanke eher fremd sein dürfte. Das europäische Haus hat ein sehr weites Herz. Staatspolitiker wie Holland und Merkel  haben ein Interesse an staatstragender Gemeinschaft, die Spaltungsideen der Rechten und Islamisten stören den inneren funktionierenden Betrieb. Wie weit die Muslime in Frankreich die liberale Republik stützen, wird die weitere Praxis zeigen, die Zeichen von der Demo in Paris geben blasse Hoffnungsgründe.

In Deutschland scheint das Hauptinteresse der Muslimverbände die Anerkennung und pekuniäre Gleichstellung mit z.B. den christlichen Kirchen  zu sein. Das bedeutet konkret: Steuerzuwendungen, Einrichtung von Lehrstühlen an den Hochschulen und Islamuntericht an öffentlichen Schulen. Kurzum, die Basislegung für einen europäischen Islam soll vom Staat mit betrieben werden. Ich vertrete einen Gegenstandpunkt: Religion soll Privatsache werden und die Kircheneprevilegien müssen endlich fallen. Ich glaube auch nicht,dass der Djihadismus nichts mit dem Islam zu tun hat – er ist ein Teil des Islam und die Muslime müssen das Thema klären. Und ich möchte auch nicht auf fruchtlose theologische Debatten warten, die djihadistischen Netzwerken die Zeit verschaffen,um sich hier auch mit Staatsknete festzusetzen und ihr idelogisches Gift vom Kalifatstaat mit langem Atem in die Gesellschaft zu injizieren.

Mein Beileid gehört den Opfern und Angehörigen dieser Mordbrenner. Es muss doch einen Weg geben,die Religionsfreiheit zu erhalten ohne den Staat und die Gesellschaft weiter mit Religion aufzuladen. Und diesen Spannungsidelogen von AfD, Pegida und Djihadfans gehört auch endlich das Wasser abgegraben.

Interressante aktuelle Texte zum Thema:

Freiheit kann man erschießen

“Das hat nichts/etwas mit dem Islam zu tun”  Teil II

Ich bin nur ganz kurz Charlie Hebdo – Spaltung ist Freiheit

Jede Menge falsche Freunde

Linksammlung SonntagsGesellschaft

Nichts mit dem Islam zu tun

Cosmoproletarian Solidarity

– Nico Sarcozy war in Paris ganz vorne mit dabei,wo noch?

Suburbia

December 17, 2011

Nach langer Ausschau habe ich mit ein paar FreundInnen ein Haus am südwestlichen Stadtrand von Berlin gefunden. Im Sommer war die Auflösung der alten Wohnung in Mitte – ich (resp. mein Anwalt) streite mich noch heute mit der Hausverwaltung über völlig ausgedachte Forderungen Im Juni war dann endlich der Umzug nach Suburbia. Die Umzugskartons sind weniger geworden und nun steht der erste Winter im dörflichen Ambiente vor der Türe.
In Berlin lässt man sich erst einmal in Ruhe wurschteln, Ansprüche an die Nachbarschaft werden freundlich, kurz und knapp vorgetragen. Glücklicherweise wohnen die Familienhaufen mit Kleinkindern entfernt genug,um mir nicht auf die Nerven zu gehen. In jedem zweiten Haus wohnen Hundehalter mit oft ungezogen vereinsamten Haustieren. Aber was ist das Bellen von so irregeleiteten Wesen schon im Vergleich zum Metropolemtrash samt dem geballten Elend?
Ich habe beschlossen,wieder zu bloggen. Mein Ausflug in die liberal-libertären Strömungen hat mich schlussendlich in der praktisch-politischen Konsequenz nicht begeistert. Das bedeutet aber keine Rückkehr zur Linken,hier ist das Band bis auf wenige theoretische Gemeinsamkeiten zerschnitten.   Der desaströse Zustand der Bundes-FDP und die parlamentarische Vaporisierung der Berliner Liberalen nach der letzten Abgeordnetenhauswahl sind Anzeichen für einen Untergang liberalen Denkens,der schmerzt. Mein zentrales Kriterium, den Etatismus und die mit ihm verbundenen Heilsbotschaften zu hinterfragen und zu kritisieren, wurden von den aktuell tätigen Liberalen mit nur wenigen Ausnahmen mit Pragmatismus und commom sense beantwortet. Diese sichtbar instrumentelle Vernunft hat den Charakter von öffentlicher Dienst Mentalität,die ich zutiefst verabscheue. Sie schlägt sich finanziell im Einkommen nieder,es fliessen zwei Drittel meiner Einnahmen in den Staatshaushalt, an dem sich soviele Grüppchen dann nähren wollen – ohne relevante Gegenleistung nur mit dem Ziel des Selbsterhaltes.
Ich werde mich sicherlich weiter mit Ideologieerscheinungen, Staatsromantiken und Kulturphänomenen befassen, die säkularen Restbestände der modernen Gesellschaft sezierend betrachten und der Befreiung des Individuums von kollektiven Zwängen das Wort reden. Wenn sich kollektivistisch ausgerichtetes Pack streitet oder schlägt, sehe ich mich nicht aufgefordert, dem kleineren Übel den Vorzug zu geben.
In diesem Sinne melde ich mich zum Jahresende 2011 wieder zurück.

Unheimlicher Aufmarsch

September 4, 2010

No Al-Quds Berlin 2010, Bilder von queerkopf

Leonard Cohen …

August 7, 2010

in Berlin am 18.08.2010

Mittwoch, 18. August 2010 um 18.30 Uhr

Waldbühne

Am Glockenturm
14053 Berlin
Deutschland

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testopesto augenzuppler

August 7, 2010

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