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Suburbia

December 17, 2011

Nach langer Ausschau habe ich mit ein paar FreundInnen ein Haus am südwestlichen Stadtrand von Berlin gefunden. Im Sommer war die Auflösung der alten Wohnung in Mitte – ich (resp. mein Anwalt) streite mich noch heute mit der Hausverwaltung über völlig ausgedachte Forderungen Im Juni war dann endlich der Umzug nach Suburbia. Die Umzugskartons sind weniger geworden und nun steht der erste Winter im dörflichen Ambiente vor der Türe.
In Berlin lässt man sich erst einmal in Ruhe wurschteln, Ansprüche an die Nachbarschaft werden freundlich, kurz und knapp vorgetragen. Glücklicherweise wohnen die Familienhaufen mit Kleinkindern entfernt genug,um mir nicht auf die Nerven zu gehen. In jedem zweiten Haus wohnen Hundehalter mit oft ungezogen vereinsamten Haustieren. Aber was ist das Bellen von so irregeleiteten Wesen schon im Vergleich zum Metropolemtrash samt dem geballten Elend?
Ich habe beschlossen,wieder zu bloggen. Mein Ausflug in die liberal-libertären Strömungen hat mich schlussendlich in der praktisch-politischen Konsequenz nicht begeistert. Das bedeutet aber keine Rückkehr zur Linken,hier ist das Band bis auf wenige theoretische Gemeinsamkeiten zerschnitten.   Der desaströse Zustand der Bundes-FDP und die parlamentarische Vaporisierung der Berliner Liberalen nach der letzten Abgeordnetenhauswahl sind Anzeichen für einen Untergang liberalen Denkens,der schmerzt. Mein zentrales Kriterium, den Etatismus und die mit ihm verbundenen Heilsbotschaften zu hinterfragen und zu kritisieren, wurden von den aktuell tätigen Liberalen mit nur wenigen Ausnahmen mit Pragmatismus und commom sense beantwortet. Diese sichtbar instrumentelle Vernunft hat den Charakter von öffentlicher Dienst Mentalität,die ich zutiefst verabscheue. Sie schlägt sich finanziell im Einkommen nieder,es fliessen zwei Drittel meiner Einnahmen in den Staatshaushalt, an dem sich soviele Grüppchen dann nähren wollen – ohne relevante Gegenleistung nur mit dem Ziel des Selbsterhaltes.
Ich werde mich sicherlich weiter mit Ideologieerscheinungen, Staatsromantiken und Kulturphänomenen befassen, die säkularen Restbestände der modernen Gesellschaft sezierend betrachten und der Befreiung des Individuums von kollektiven Zwängen das Wort reden. Wenn sich kollektivistisch ausgerichtetes Pack streitet oder schlägt, sehe ich mich nicht aufgefordert, dem kleineren Übel den Vorzug zu geben.
In diesem Sinne melde ich mich zum Jahresende 2011 wieder zurück.

Unheimlicher Aufmarsch

September 4, 2010

No Al-Quds Berlin 2010, Bilder von queerkopf

Leonard Cohen …

August 7, 2010

in Berlin am 18.08.2010

Mittwoch, 18. August 2010 um 18.30 Uhr

Waldbühne

Am Glockenturm
14053 Berlin
Deutschland

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testopesto augenzuppler

August 7, 2010

TEST TEST TEST
EASY LISTENING

Geldknappheit

April 1, 2010

Ich plage mich ja nun noch weiter mit dem gebrochenen Bein herum,jetzt rutsche ich in das sog. Verletztengeld hinein,meine monatliche Apanage verringert sich somit um etwa 20% der letzten Monatsgehälter. Nun möchte ich nicht weiter klagen,immerhin gibt es ja Menschen,die nach erledigten Zahlungsverpflichtungen nicht einmal mehr Bares für einen Sechserpack Bier übrig haben – wie hier in diesem Musikvideo eindrucksvoll berichtet wird:

Hank III Williams war mir musikalisch bis heute ja eher als mittelmässiger Metaller bekannt, sein Countrystyle mit Hanf- und Piratenaufnäher gefällt mir da schon viel besser. Hals- und Beinbruch und nette Ostertage ;)

Krueppel Ontologie

February 27, 2010

Am 17. Februar habe ich mir das Schienbein bis zum Mittelfussknochen gebrochen, – ich bin auf einer Glatteiswulst boese ausgerutscht – seitdem lebe ich in der Welt des Schmerzes, oder wahlweise in der Welt der Schmerzmittel.
In der Charite wurde ich gut behandelt,die ersten fuenf Tage im Einzelzimmer,dann wurde ich zu einem Diplomaten (Splitterbruch am Fuss) in ein Zweibettzimmer verlegt. Ich hatte Glueck im Unglueck,das surrounding zweier im Dienst verunfallter Arbeitnehmer war meiner Genesung zutraeglich. Der Diplomat liegt immer noch im Krankenhaus.

Jetzt spasste ich hier mit Kruecken durch meine ganz und garnicht behindertengerecht ausgestattete Altbauwohnung und wenn die Schmerzen zu stark sind, hasse ich mein Leben. Vor allen Dingen ist es mir unertraeglich,auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein. Das soll die nachsten 6-8 Wochen so bleiben, ich bin in meiner Ethik mittlerweile auf dem Weg, in den Fussstapfen von Dr. House anzukommen.
Die Diskussionen ueber das Winterdienstdesaster hier in Berlin habe ich vom Krankenlager aus verfolgt, Hausbesitzer, Bezirke und der Senat reden sich gegenseitig aus der Verantwortung heraus. Mal sehen,ob die anrollende Klageflut diese Arschloecher auch weiter so dummes Zeugs vertreten laesst. Bei mir alleine kommen schon als Schadensersatz rund 30 000 Euro ohne Schmerzengeld zusammen. Die Charite war jedenfalls waehrend meiner Liegezeit bis unter das Dach mit Glatteisopfern belegt.
Nun warte ich auf den Fruehling und denke erneut ueber auswandern nach.
Hals- und Beinbruch ;)

in eigener sache

January 31, 2010

habe ein paar tote links und badges repariert,z.b zu facebook oder lebowskifest. aus gegebenem anlass: hattip zu j. d. salinger

viel spass im neuen jahr ;)

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